Historisches:
Meerbeck liegt als eine der ältesten Ansiedlungen im Vorland der Bückeberge auf der Wasserscheide zwi- schen Weser und Leine, der sogenannten Meerbecker Schwelle.

Wann die Besiedelung tatsächlich erfolgt ist, lässt sich bis heute nicht nachweisen. Die Gründung von Meerbeck erfolgte wahrscheinlich in der Zeit von 750 bis 800 n. Chr. „Meribiki“ wird in einer Übereignung an die Paderborner Kirche am 03. März 1013 erstmals schriftlich erwähnt. Zu dieser Zeit gab es einen grundherrschaftlichen Haupthof und einige Bauernhöfe.

In sächsischer Zeit war Meerbeck Mittelpunkt eines Go-Gerichtsbezirkes. Der steinumhegte Gerichtsplatz lag südwestlich des Dorfes. Beim Bau der Bahnstrecke von Stadthagen nach Leese/Stolzenau wurde er zerstört. Nur das Steinkreuz ist erhalten geblieben.

Die älteste urkundlich erwähnte Kirche in Schaum- burg-Lippe ist die dem Apostel St. Bartholomäus ge- weihte Kirche in Meerbeck. 

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1000 Jahre,
die neue Meerbecker
Chronik von Ernst Führing

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